Der Blogpost erscheint als Auftakt und Beitrag einer Blogparade zum Thema „Selfie“ im Kontext der Ausstellung „Ich bin hier. Von Rembrandt zum Selfie“ an der Kunsthalle Karlsruhe (31.10.15 – 31.01.16). …
Anke von Heyl hat zur Feldforschung im Themenbereich #Museumselfie gerufen. Ich nehme diesen Ruf gerne auf und blicke auf die Kunsthalle Bremen, die derzeit mit dem Topos experimentiert und dafür …
Auch im Museum leben wir im Zeitalter des Selfies. Das „Ich vor dem Kunstwerk„, – das #museumselfie zieht weiter unbeeindruckt durch Raum und Zeit. Menschen, die sich im Museum fotografieren und …
Seit Tagen flutet der Account von Ai Weiwei auf Instagram die Timeline mit mysteriösen Fotos von Menschen, die ein Bein in die Höhe halten und wie eine Waffe auf ein …
Das Selbstportrait boomt. Die Omnipräsenz des Smartphones, die permanente Verfügbarkeit von Fotoapplikationen und die offenbar zutiefst menschliche Lust der Selbstinszenierung führt in digitalen Zeiten dazu, dass sich Menschen an allen Orten und in unendlichen Zusammenhängen abbilden und diesen Trieb auch ins Digitale dokumentieren. Pop-Stars, Celebrities und Glamour-Sternchen wie Lady Gaga, Miley Cyrus oder Kim Kardashian machen es. Astronauten wie Akihiko Hoshide machen es. Obama macht es (gelegentlich). Der Papst macht es (oder läßt es machen). Die New York Times wählt das Selfie 2012 zu den Unwörtern des Jahres und nur ein Jahr später wird es von The Oxford Dictionaries zum Wort des Jahres 2013 gekürt. Eigentlich also schon lange in der Diskussion und nichts Neues mehr. Die Netzgemeinde schreit dem #Selfie schon ein neues Format, das #Usie, das Gruppenbild, entgegen.
Das Portrait ist so aktuell wie nie zuvor. Dank großer Netzplattformen wie Facecook oder Twitter, zahlloser Businessportale und Partnerbörsen leben wir in einer Zeit der permanenten (nicht nur visuellen) Selbstreflexion. …