MUSEO Blogparade 2012 – Großwildjagd im digitalen Raum

Das Residenzmuseum München hat im Vorfeld der Tagung “aufbruch” und des stARTcamps München 2012 zur Blogparade aufgerufen und Kultureinrichtungen nach den “herausragenden Thema für das Jahr 2012″ gefragt. Die Antworten kamen aus ganz Deutschland, aber auch aus der Schweiz und Österreich. Und es waren bei weitem nicht nur Museen, die sich auf den Parademarsch eingelassen hatten:

MUSEO Blogparade 2012

Achtzehn Beiträge von Museen, Bibliotheken, Theatern, Verlagen und Kulturinitiativen
Im Resultat wurden (innerhalb des ausgeschriebenen Zeitraums vom 28.02. bis zum 28.03.) 18 Beiträge zur Parade gereicht, – überwiegend von Museen, aber auch Bibliotheken, Theatern, Verlagen und unabhängigen Kulturinitiativen:

Aufruf zur Museums-Blogparade: “Herausragende Themen 2012″

Blogparade der Museen

Blogparade der Museen

 

Das Residenzmuseum ruft im Vorfeld der Tagung “aufbruch” und des stARTcamps München 2012 zur Blogparade auf und fragt die Museen nach den “herausragenden Thema für das Jahr 2012″:

“Aufrufen haftet häufig das Etikett des Revolutionären an. In letzter Zeit erlebten wir dazu recht viel – Ernstes, Bewegendes und auch Närrisches. Mit alledem hat unser Aufruf jedoch recht wenig zu tun. Auch unterscheidet er sich von unserer bisherigen Berichterstattung. Der Blick soll einmalig erweitert werden. Wir wollen Kunst- und Kulturinteressierten einen facettenreichen Einblick in den Museumsalltag –  auch außerhalb des Residenzmuseums –  bieten. Deshalb rufen wir heute zur MUSEO-Blog-Parade 2012 auf. Sie findet erstmals statt und richtet sich an unsere Fachkollegen aus anderen Museen und Kultureinrichtungen. Macht mit! Entwerft mit uns ein Kaleidoskop kultureller Vielfalt. Darin soll sich unsere tatsächliche Arbeit widerspiegeln – seid „Appetitmacher auf Kultur“!”

Aufbruch zum “Museum der Zukunft”: Tagung “Museen und Web 2.0″ und stARTcamp in München

Signal zum Aufbruch

“Ich befahl mein Pferd aus dem Stall zu holen. Der Diener verstand mich nicht. Ich ging selbst in den Stall, sattelte mein Pferd und bestieg es. In der Ferne hörte ich eine Trompete blasen, ich fragte ihn, was das bedeutete. Er wusste nichts und hatte nichts gehört. Beim Tore hielt er mich auf und fragte: »Wohin reitet der Herr?« »Ich weiß es nicht«, sagte ich, »nur weg von hier, nur weg von hier.”

Wie oft muss man, kann man, aufbrechen, bis man ans Ziel kommt? Kafka lässt seinen Protagonisten in der Parabel “Der Aufbruch” abrupt und plötzlich ins Unbekannte reisen. Als Zielort legt er das „Weg-von-hier“ fest. Zuversichtlich beginnt ein großes Wagnis, ein Lebensaufbruch, bei dem sich das Selbst erneuert.

“Twittern im Museum” – 4 – Tweetup im Residenzmuseum München

Tischuhr in der Uhrensammlung der Residenz (nach J.L. David, Schwur der Horatier)

Tischuhr in der Uhrensammlung der Residenz (nach J.L. David, Schwur der Horatier)

Wie schwört man ein ehrenwertes Museum auf ein neues Medium ein? Man veranstaltet einen Tweetup!

Naja, ganz so einfach funktioniert das dann sicher nicht. Wenn der Event aber so viel Spaß macht, regen Zulauf hat und ein weites Feld an kreativem Nachhall (deutlich über den Microbloggingdienst Twitter hinaus) erfährt, – dann kann man, frei nach Jacques-Louis David, den “Schwur der Horatier” bereits riechen …

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