„Im Kaffeelöffel spiegelt sich die Sonne“. Ein Beitrag zu den Geschichten der Dinge
Folgen wir der Prognose, so werden im Jahr 2020 zwischen 50 und 100 Billionen eindeutig identifizierbare physische Objekte mit dem Internet verbunden sein. Das Internet besteht also nicht nur aus menschlichen Teilnehmern (und den von Ihnen bereitgestellten Informationen), sondern auch aus Dingen. Für diese Feststellung hat sich der Begriff ”Internet of Things” etabliert, der 1999 von dem englischen Technologie-Pionier Kevin Ashton eingeführt wurde. “Das Internet der Dinge steht für eine Vision, in der das Internet in die reale Welt hinein verlängert wird und viele Alltagsgegenstände ein Teil des Internets werden. Dinge können dadurch mit Information versehen werden oder als physische Zugangspunkte zu Internetservices dienen, womit sich weitreichende und bis dato ungeahnte Möglichkeiten auftun” (zitiert nach: Friedemann Mattern, Christian Flörkemeier, Vom Internet der Computer zum Internet der Dinge). Aus der “Vision” und den “ungeahnten Möglichkeiten” ist längst Realität geworden. Diese wird dann immer wieder mal von euphorischen bis pessimistischen Prognosen gekontert, die den enormen Anstieg des Internettraffics zu markieren versuchen (á la: “Ende des Jahres 2011 generieren gerade einmal 20 typische Haushalte mehr Internet-Traffic, als das gesamt Web des Jahres 2008“).

