All You Need Is Data – Simon Denny und der DLD (im Kunstverein München)

Simon Denny: "All You Need Is Data – The DLD 2012 Conference REDUX", Kunstverein München

Simon Denny: “All You Need Is Data – The DLD 2012 Conference REDUX”, Kunstverein München

Der Kunstverien München startet 2013 mit einer Ausstellung des Berliner Künstler Simon Denny: “All You Need Is Data – The DLD 2012 Conference REDUX”. Die Ausstellung dokumentiert und interpretiert die Botschaften und Veränderungen einer zunehmend digitalisierten Welt.

Simon Denny (*1982 Auckland, New Zealand) ist als Künstler in enger Verbindung mit seinem Laptop aufgewachsen und bietet seine Kunstwerke schon auch mal zum Download im Internet an. Im Kunstverein München hat er nun ganz genau auf den DLD, also die Konferenz zum “Digital Life Design”, geschaut und eine ortsspezifische Installation erarbeitet. Im Ergebnis stellt er Fragen zur Kommunikation und Materialisierung bzw. den Vermarktungsprozessen innerhalb der digitalen Wirtschaft am Beispiel der Münchner Konferenz im Jahr 2012: “All you need is … DATA”?.

“Dichtung und Wahrheit” – 140 Sekunden für Brandstifter und Kulturkonsorten

Tim Klimes hat einige Tweetups der Kulturkonsorten genauer betrachtet und mir 140 Sekunden Zeit gegeben, über “modernes Leben in traditionellen Kulturstätten” und das “Kunstwerk im Zeitalter seiner digitalen Reproduzierbarkeit” zu sprechen. Der Beitrag ist am 24.01.2013 auf ZDFinfo im Format des “elektrischen Reporter” zu sehen..
Grundlage des Beitrags war ein Tweet anläßlich des Tweetups der Kulturkonsorten im Archiv Geiger am 17.09.2012:

tweet

 

Using Twitter as cognitive ressource in museums

[German version of the article]

“Constant starring on smart phones makes concentration impossible”. “If everybody is starring on their displays nobody pays attention to the exhibition”. “Smart phones are competing with the object on the wall”. These are the typical reservations towards tweeting in museums.

Twittern als kognitive Ressource im Museum

“Durch dieses ständige Starren in die Handys geht doch jede Konzentration flöten”. “Wenn alle nur auf den Display starren, bekommen sie sich von der Ausstellung nichts mit”. “Das Handy ist Konkurrenz zum echten Objekt an der Wand”. So oder ähnlich lauten die klassischen Vorbehalte, wenn wir üblicherweise über das Twittern im Museum reden.

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