Das Theatercamp in Hamburg: “Social Media und Theater”

Am 11. November 2012 findet in Hamburg das erste Deutsche Theatercamp zum Thema “Social Media und Theater” statt. Initiiert und realisiert wird es gemeinsam mit dem Hamburger Thalia Theater von der Timeline e.V., die es sich zum Ziel gesetzt haben, “Orientierung in der digitalen Welt zu bieten, zum Thema Social Media umfassend zu informieren und eine offene, branchenübergreifende Plattform für Erfahrungsaustausch und Vernetzung zu schaffen”.

Im Kern der Veranstaltung stehen Fragen nach Wert und Nutzen von Social Media für Theater, Bühnen und Opernhäuser. Dabei geht es sicher nicht nur um neue Farben der Kommunikation mit den Besuchern, also um Marketing und Audience Development, sondern auch um künstlerisch-inhaltliche Aspekte. Schon jetzt machen die bislang angebotenen und kommunizierten Sessions eine spannende Themenlandschaft deutlich: Jochen Strauch (Thalia Theater Hamburg) spricht über Dramaturgien 3.0 – Rezeptionsverhalten und Erzählformen, Katrin Schröder (Theater Heilbronn) wird das erfrischend lebendige Theater Heilbronn im Social Web und Ulrike Schmid (u.s.k., Frankfurt) das Veranstaltungsformat der KultUps vorstellen.

Was erwarten die Besucher von einem twitternden Museum?

Wähernd der MUSEUM NEXT Konferenz im Jahr 2011 wurde eine Umfrage publiziert, die sich mit der Frage befasste, wie Museen Twitter benutzen sollten. Die Antworten haben sicher noch heute Gültigkeit und Relevanz. Grundlage der kleinen Studie waren entsprechende Umfragen hunderter Museen innerhalb ihrer digitalen Communities. Im Ergebnis bzw. der unten publizierten Grafik wurden die Antworten von ca. 1.000 Menschen erfasst, die explicit nicht selbst an den Institutionen arbeiten.
Auch wenn die Umfrage wohl überwiegend an US-amerikanischen Museen durchgeführt wurde, denke ich, dass die Erwartungshaltungen im deutschssprachigen Raum analog zu sehen sind. Nicht berücksichtigt wurden neue Veranstaltungsformate wie Tweetups oder askacurator, die für mich ebenfalls in das digitale Angebot eines Museums gehören.

Bloggertreffen und Tweetup zur Ausstellung von Jeff Koons in Frankfurt am 26. Juli 2012

Jeff Koons
Porträt des Künstlers
© Schirn Kunsthalle Frankfurt
Foto: Alexander Paul Englert

Bis September 2012 zeigen die SCHIRN Kunsthalle und die Liebieghaus Skulpturensammlung in einer Doppelausstellung Werke des US-amerikanischen Künstlers Jeff Koons: „Jeff Koons. The Painter & The Sculptor“. Die Werkschau (wie auch der Künstler) polarisiert und wird in den klassischen Medien und Blogs durchaus kontrovers diskutiert.

dOCUMENTA (13) – der digitale Raum

Museum Fridericianum, 2012, Museum Fridericianum, 2012, Foto: Nils Klinger © dOCUMENTA (13)

Museum Fridericianum, 2012, Museum Fridericianum, 2012, Foto: Nils Klinger © dOCUMENTA (13)

Im Juli 2011 hatte ich das Social-Media-Konzept der Biennale in Venedig einer genaueren Analyse unterzogen. Nun steht das nächste Großereignis an: die dOCUMENTA (13) in Kassel.
Dieses Jahr werde ich das Online-Konzept der Veranstaltung im Vorfeld kurz betrachten und nach den 100 Tagen erneut analysieren. Hier meine Anmerkungen nach dem ersten Blick auf den digitalen Raum dOCUMENTA (13):

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