#MuseumInstaSwap bei den Londoner Museen

25. August 2015
#MuseumInstaSwap

Teilnehmer beim ersten #MuseumInstaSwap in UK

Der erste MuseumInstaSwap in UK
Eine schöne Idee und echt “Socialmedia”: Zwei Handvoll Londoner Museen sind einer Inititive von Instagram gefolgt und veranstalten den ersten “InstaSwap” in den britischen Museen. Zehn Häuser, die alle gut geführte eigene Accounts bei Instagram pflegen (darunter das British Museum, Victoria&Albert Museum oder Sciencemuseum) haben sich zusammengeschlossen und posten am 29. und 30. August Fotos (und Kommentare) unter dem Hashtag #MuseumInstaSwap. Aufgabe ist es dabei mitunter Objekte in den “fremden” Sammlungen zu entdecken, die mit Objekten in der eigenen Sammlung interagieren: “(…) #MuseumInstaSwap is a challenge to find and photograph objects in a different museum that resonate with those in our own collection. The ten museums were sorted into pairs by pulling names out of a hat. The V&A was matched with the Natural History Museum  – very handy as it is just a short walk over Exhibition Road! (…)”

Having seen the work of war artist Henry Rushbury in the art store at @imperialwarmuseums, we found photos in the British Museum archive that capture the same moment during the First World War – when objects in the Museum were protected against German air raids. Many of the large sculptures were too heavy to move and were protected in situ. Here we can see the Egyptian gallery eerily quiet, with the sculptures hidden away behind walls of sandbags. The most important portable antiquities (including Greek vases and bronzes, the major Assyrian reliefs, the Rosetta Stone, and practically the whole collection of coins and medals) were transferred to a station on the newly completed Postal Tube Railway some fifty feet below the surface of Holborn. Printed books, manuscripts and prints and drawings went in fifteen van loads to the National Library of Wales in their new buildings at Aberystwyth. Follow #MuseumInstaSwap this week to hear more stories and connections from 10 London museums. Ein von British Museum (@britishmuseum) gepostetes Foto am

Starthilfe, Schub und eine geborgte Community
Die Initiative orientiert sich wohl auch ein wenig an schon etablierten Formaten anderer Plattformen wie der Museumweek auf Twitter, dürfte aber gerade in der regionalen Begrenzung einen besonderen Sinn machen. Die Redakteure der beteiligten Museen blicken mit professionellen Augen auf die Objekte in den benachbarten Sammlungen und dokumentieren spannende Zusammenhänge, die gerade für das Publikum nicht immer offen liegen. Das Ganze hat auch einen weiteren Mehrwert: die gut eingeführten Accounts großer Häuser verleihenen anderen Institutionen durchaus Starthilfe und Schub (oder leihen eben mal die eigene Community aus). Zudem erhöht man in der Gemeinsamkeit der Aktion massiv die Reichweite. Wie wär’s mit einer solchen Aktion in München, Köln oder Hamburg? Welche deutsche Stadt hat bereits genügend Museen auf Instagram und kann diese auch zu einer Phalanx formieren?



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