#MuseumWeek auf Twitter

11. März 2014
Jan Steen, The Way you Hear it is the Way you Sing it (As the Old Sing, So Twitter the Young)

Jan Steen, The Way you Hear it is the Way you Sing it (As the Old Sing, So Twitter the Young), um 1665 (Bildquelle: Wikimedia Commons: http://commons.wikimedia.org)

#MuseumWeek im März
Vom 24. bis 30. März hat Twitter die #MuseumWeek ausgerufen und Museen aus halb Europa dazu animiert, auf dem Microbloggingdienst aktiv zu werden: “(…) Hundreds of museums and galleries from across the UK and Europe will come together on Twitter later this month for the first ever #MuseumWeek, a project that will connect people to artwork, culture, history and science in new and interactive ways (…). Participating organisations will include the hashtag #MuseumWeek in their Tweets for the week, meaning users can follow along on Twitter. In addition, every day there will be a different theme including #MuseumSelfies, #AskTheCurator and #MuseumMemories (…)”

Nach den Theatern nun die Museen
Nach den Theatern (in Deutschland) sind es nun also die Museen Europas, die der Microbloggingdienst zur Mitarbeit auffordert und die den digitalen Nachrichtenstrom auf Twitter mit kulturrelevanten Nachrichten fluten sollen: “giving Twitter users direct and unparalleled access to some of Europe’s leading museums and the people behind them in 140-character bursts”. Da der Aufruf von Twitter UK kam, sind es vor allem die englischen Museen die den Impuls aufgegriffen  haben, – allen voran das Science Museum (@sciencemuseum), das Natural History Museum (@NHM_London), das Victoria&Albert (@V_and_A), das British Museum (@britishmuseum) und die Tate (@Tate). Bezeichnend dazu die Stellungnahme von Jesse Ringham, Digital Communications Manager der Tate: “Tate’s presence on Twitter is crucial to engaging our global audiences in on-going conversations about art and creativity (…). We’re delighted to be joining this international initiative alongside large and small museums and galleries from the UK and beyond”.

Museen aus England, Frankreich, Italien und Spanien 
Zwischenzeitlich haben sich aber auch die Museen in Frankreich, Italien und Spanien der Initiative angeschlossen. Je nach nationaler Ausprägung werden dabei die Tagesthemen und Hashtags modifiziert und angepasst. Erstaunlicherweise scheinen die Museen in Deutschland von der Initiative nicht berührt, oder von Twitter nicht angesprochen worden zu sein. Bislang hat sich, nach meiner Kenntnis, noch keine Einrichtung zur Teilnahme gemeldet. Der Impuls wird aber mittlerweile ohne Beschränkung formuliert und so ist es zu hoffen, dass sich auch Museen aus #Neuland in die digitale Phalanx einreihen und den digitalen Impuls für die eigene Selbstdarstellung auf der globalen Bühne, den internationalen Diskurs und die Kommunikation mit der Weltbevölkerung nutzen: “(…) Cette initiative est ouverte à tous les musées et institutions culturelles européens qui souhaitent y prendre part. Découvrez tous les détails de l’opération ici (lien vers Plaquette de l’opération – à confirmer). Pour inscrire votre musée ou institution culturelle, envoyez un email en mentionnant votre identifiant Twitter (museumweek2014@gmail.com) (…)”.

Nachtrag (13.03.14): Hier gibt’s Listings der teilnehmenden Institutionen:
England: https://discover.twitter.com/arts/museum-week/museumweek-uk
Italien: https://discover.twitter.com/arts/museum-week/museumweek-italia
Frankreich: https://discover.twitter.com/arts/semaine-des-musees
Spanien: https://discover.twitter.com/arts/museum-week/museum-week-spain

Die Themen der Twitterwoche wurden für UK wie folgt festgelegt:
24. März (Tag 1) – A day in the life (#DayInTheLife)
25. März (Tag 2) – Test your knowledge (#MuseumMastermind)
26. März (Tag 3) – Your story (#MuseumMemories)
27. März (Tag 4) – Buildings behind the art (#BehindTheArt)
28. März (Tag 5) – Ask the expert (#AskTheCurator)
29. März (Tag 6) – Museum selfies (#MuseumSelfies)
30. März (Tag 7) – Constraint drives creativity (#GetCreative)

 




11 comments

  1. Bin äußerst gespannt, wer da mitmacht. Danke, Christian, dass du das mal zusammengefasst hast. Manchmal huscht sowas ja die Timeline entlang und man verpeilt, einen genaueren Blick drauf zu werfen. Das ist ja eine ganz schön geballte Ladung Content, den die da produzieren wollen. Ich finde es fast ein bisschen viel auf einmal. Und manchmal denke ich, man müsste einen Moderator oder so haben, der das alles sortieren kann. Vor allem Tag 1 und Tag 2 sind ja sehr offen gehalten, oder …. We’ll see!!!!

    1. Liebe Anke, ich denke es ist grundsätzlich gut, wenn zuweilen die Timeline mit Kultur geflutet wird ;-). Es wird aber wohl nahezu unmöglich sein, als Beobachter alles mitlesen oder erfassen zu können. Aber das wäre wohl auch am Ziel vorbei und der falsche Ansatz. Die Museen sollten das wie eine Buslinie verstehen, bei der man bei einem Thema oder für eine Weile aufsteigen, mitmachen und dann auch wieder gehen kann. Es geht darum, selber einen Impuls zu gestalten und diesen in die #MuseumWeek einzubringen. Die Chance auf internationale Wahrnehmung eines Themas oder der eigenen Institution zu nutzen, sich zu vernetzen. Spannend wird aber auch der Blick von Außen und die Frage, wie sich die Institutionen da positionieren werden, – wir bekommen einen internationalen Vergleich geliefert (und es sind die ganz großen und aktiven Häuser mit dabei). Wie lautet das so schön bei der Tate: “Digital as a dimension of everything”. Und ich bin mir sicher: da wird man einiges lernen können!

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