Tweetup der Kulturkonsorten am 23.11.12 im Jüdischen Museum München

20. November 2012
"Juden 45/90. Von ganz weit weg - Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion", Jüdisches Museum München, 11.07.2012 - 27.01.2013 (Foto: Chezweitz & Partner)

“Juden 45/90. Von ganz weit weg – Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion”, Jüdisches Museum München, 11.07.2012 – 27.01.2013
(Foto: Chezweitz & Partner)

Die Kulturkonsorten kündigen den nächsten Tweetup an: Freitag, 23. November 2012 im Jüdischen Museum (München) in der Ausstellung “Juden 45/90. Von ganz weit weg – Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion“.
Die Ausstellung beleuchtet Geschichten, die in Osteuropa begannen und in München ihre Fortsetzung fanden. Dabei geht sie der Frage nach, welche Erinnerungswelten Einwanderer aus der Sowjetunion und seinen Nachfolgestaaten aus ihrem Herkunftsland mitgebracht haben.

"Juden 45/90. Von ganz weit weg - Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion", Jüdisches Museum München, 11.07.2012 - 27.01.2013 (Foto: Chezweitz & Partner)

“Juden 45/90. Von ganz weit weg – Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion”, Jüdisches Museum München, 11.07.2012 – 27.01.2013
(Foto: Chezweitz & Partner)

Das Jüdische Museum München verwandelt sich hierfür auf einer Ebene in ein Ost-Jüdisches Museum. Einwanderer aus der Sowjetunion und ihren Nachfolgestaaten sind dem Aufruf des Museums gefolgt, ihre osteuropäisch-jüdischen Erinnerungswelten in das Gedächtnis der Münchner Stadtgesellschaft einzubringen und der Öffentlichkeit vorzustellen. 23 heutige Münchnerinnen und Münchner verbanden ein aus der früheren Heimat mitgebrachtes Objekt mit häufig sehr persönlichen Erinnerungen. Außerdem gaben alle Objektleihgeber Auskunft zu ihrer Migration von Ost nach West anhand der Fragen nach Auswanderung, Jüdischsein, Identität und Heimat.

Katalog zur Ausstellung:
Jutta Fleckenstein (Hg.), Piritta Kleiner (Hg.), Juden 45/90. Von ganz weit weg – Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion, 160 Seiten, 120 Abbildungen
ISBN: 978-3-942271-71-4
16,90 € / 31,00 CHF

Die Dinge und Erinnerungen von Riga bis Taschkent werden ergänzt durch Fragmente der Sammlung von Julius Genss (1887-1957) aus Tartu, der vor dem Zweiten Weltkrieg zu den bedeutendsten Sammlerpersönlichkeiten Estlands gehörte. Eine schöne Dokumentation zu dem “Sammler aus Leidenschaft” findet sich bei der Deutschen Welle. Seine Enkeltochter Julia Gens war 1991 mit ihrem Ehemann noch mit einem Touristenvisum nach Berlin und später nach München gekommen. Sie hatte wenige Fragmente der von den Nationalsozialisten zerstörten Kunstbibliothek und Kunstsammlung ihres Großvaters in ihrem Besitz halten und mit nach Deutschland bringen können.

Tweetup:
am 23.11.12 von 18.30 – 19.30 h
Treffpunkt: Foyer des Jüdischen Museum
Hashtag: #kukon (Twitterwall: http://kukon.tweetwally.com/)

Anschrift:
Jüdisches Museum München
St.-Jakobs-Platz 16
80331 München
http://www.juedisches-museum-muenchen.de



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