Jahrbuch für Kulturpolitik 2011 Band 11 – Thema: Digitalisierung und Internet

15. Dezember 2011
Jahrbuch für Kulturpolitik 2011

Jahrbuch für Kulturpolitik 2011

Der 6. Kulturpolitische Bundeskongress zum Thema “netz macht kultur” – Kulturpolitik in der digitalen Gesellschaft im Frühjahr diesen Jahres (9. und 10. Juni 2011) war sicher eine der spannendsten Initiativen dieses Jahres.  Zu den Referenten in Berlin gehören u.a die Sozialwissenschaftler Gerhard Schulze und Geert Lovink, die Blogger Mercedes Bunz und Markus Beckedahl, MedienwissenschaftlerInnen wie Claudia Wegener und Karin Wenz, Kulturmanager wie Armin Klein und Tim Renner, Fachleute für Urheberrechtsfragen wie Jeanette Hofmann, Volker Grassmuck oder Oliver Castendy und mit Christoph Deeg und Christian Henner-Fehr Experten aus den Themenbereichen Web 2.0 und Crowdfunding. Ich selbst habe auf dem Kongress das Museumsportal München und die Wirksamkeit von Kulturportalen diskutieren können.

Nun liegt der Tagunsband vor, den ich empfehlen möchte:

Jahrbuch für Kulturpolitik 2011
Band 11 – Thema: Digitalisierung und Internet

Herausgegeben für das Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft von Bernd Wagner • Bonn / Essen: Klartext Verlag 2011 • 498 Seiten • 19,90 Euro • ISBN 978-3-8375-0615-0

Die Digitalisierung der Informationsverarbeitung und der medialen Kommunikation hat unsere Lebens- und Arbeitswelt grundlegend verändert. Das Internet ist der sinnfälligste Ausdruck dieses revolutionären Veränderungsprozesses. Die Künste stehen mitten in diesem dynamischen Wandel. Neue digitale Formen und Techniken verändern die Bedingungen ihrer Produktion und Rezeption. Programmatisch bedeutsame Begriffe wie Original, Aura, Autonomie, individuelle Urheberschaft und geistiges Eigentum, die jahrhundertelang selbstverständlich waren, bekommen eine veränderte Bedeutung.
Die Kultureinrichtungen und die Kulturpolitik selbst stehen durch die Digitalisierung vor großen Herausforderungen. Es gilt, die problematischen Folgen dieser Entwicklung zu analysieren und die großen Chancen zu nutzen, die diese Entwicklung vor allem für die Kulturvermittlung begründet.
In diesem Jahrbuch wird die Digitalisierung mit Blick auf ihre Folgen für die Kultur, ihre Sparten und Formate und die kulturpolitischen Herausforderungen befragt und diskutiert. Den Kern des Jahrbuches bilden die Beiträge des 6. Kulturpolitischen Bundeskongresses »netz.macht.kultur. – Kulturpolitik in der digitalen Gesellschaft«, den die Kulturpolitische Gesellschaft und die Bundeszentrale für Politische Bildung am 9./10. Juni 2011 in Berlin durchgeführt haben.
An den Schwerpunkt schließen sich die regelmäßigen Rubriken, die Chronik kulturpolitischer Ereignisse, die Bibliographie kulturpolitischer Neuerscheinungen und der Adressenteil sowie Kunst und Kultur im Internet an.

Zu beziehen auch über die Website der Kulturpolitischen Gesellschaft: http://www.kupoge.de/publikationen/aktion_jahrbuch2011.htm



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